Lago Maggiore vom 07. - 10. Juni 2007

Unvergessliche Tage bei bester Stimmung, vielen Eindrücken und herrlichem Panorama


 

Alle, die dabei waren, sind sich einig: Es waren tolle Tage am Lago, mit vielen bleibenden Erlebnissen. Sonntag, 10. Juni 2007, 8.15 Uhr: Es heißt "Bereitmachen zur Rückfahrt!" Die Sängerinnen und Sänger stellten sich ein letztes Mal auf, um - mittlerweile sehr routiniert - der Hotelinhaberin sowie deren Tochter ein Abschiedsständchen darzubringen. Mit dem Lied "What a wonderful world" (Welch wunderschöne Welt) brachten sie die Erlebnisse der letzten vier Tage auf den Punkt. Aber nun der Reihe nach:

 

Am Donnerstag, 7. Juni 2007, früh morgens machten sich 44 Liederkränzler froh gelaunt auf den Weg in Richtung Italien. Die Stimmung war von Anfang an gut, und schon bald knallten die ersten Sektkorken. Die Zeit im Bus verging wie im Flug. Nach einem zünftigen traditionellen Liederkranzfrühstück ging es weiter an den Vierwaldstädtersee. Dort machten die Ausflügler in der Nähe von Luzern mit Blick auf den See eine Mittagspause.

 

Bei der nächsten Rast an einer kleinen Kapelle sang der Chor das nächste Mal. Dem sollten noch viele spontane Singeinlagen folgen.

 

Nach der Ankunft im Hotel Boston, und nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, machte sich die Gruppe auf den Weg zum Abendessen. Anschließend war Gelegenheit, sich das schöne Örtchen Stresa anzuschauen und ein gutes Gläschen italienischen Weins zu trinken.Morgens wurden alle - gut ausgeschlafen - von der Reiseleiterin Anna begrüßt, und los ging die Tour entlang des Lago Maggiore zum Nachbarsee Lago d´Orta. Im Verhältnis zum Lago Maggiore kommt man in eine Region der Ruhe und Ausgeglichenheit mit deutlich weniger Besiedlung und touristischem Trubel. Anna hat alles sehr anschaulich und interessant erklärt. Und wieder sang der Chor in einer kleinen Kirche. Sehr schnell füllte sich diese mit Zuhörern.

 

Nachmittags war dann eine Weinprobe mit vorheriger Führung im Weingut Francoli angesagt. Nach den ersten Gläschen Wein, abgerundet mit verschiedenen Salami-, Schinken- und Käsesorten, hob sich die Stimmung deutlich. Es wurde ein Lied nach dem anderen geträllert. Dirigent Konrad war mächtig gefordert. Obwohl es allen noch gefallen hätte, musste der Rückweg angetreten werden, denn das Abendessen wartete bereits. Abends hatte der persöliche Liederkranz-Reiseleiter Mario Ranaldi für alle in einer italienischen Bar auf der Dachterrasse mit Blick auf den Lago reserviert. Konrad hatte die Gitarre dabei, manche Proviant für den Weg dorthin bzw. zurück, also konnte nichts schief gehen, man war gerüstet. Allerdings hatte niemand mit dem Wettergott verhandelt. Und so fielen ca. um 23.30 Uhr die ersten dicken Regentropfen. Einer nach dem anderen machte sich auf den Heimweg. Auch die, die noch zugewartet hatten, mussten einsehen, dass es nicht aufhören würde. Also, Abmarsch! Nach wenigen Metern waren alle bis auf die Haut nass. Was soll´s! Nun kam es ja nicht mehr darauf an. Proviant raus, Essen, Trinken, Singen, Lachen unter einem "weinenden" Himmel - wer hatte das schon erlebt? Herrlich! Wieder war ein Ausflugstag blitzschnell vergangen.

 

Am Samstag war um 10.00 Uhr am Hafen, um mit dem Boot auf die Isola di Pescatori und Isola Bella zu fahren. Hier bestand die Möglichkeit, den schönen Palazzo mit einem herrlichen Garten zu besichtigen. Das Wetter meinte es mittlerweile natürlich wieder gut, denn wenn Engel reisen ...

 

Wieder am Hotel angekommen, mussten sich die Chormitglieder für den Kirchenbesuch in der "Parrocchia di Carciano" vorbereiten. Nun war nicht nur Konrad als Dirigent gefragt, sondern auch Mario als Dolmetscher. Der Pfarrer Don Stefano begrüßte die S&äuml;ngerinnen und S&äuml;nger herzlich. Und so sang der Chor w&äuml;hrend des Gottesdienstes 4 Lieder. Anschließend machten sie sich - etwas flau im Magen vom vielen Weihrauch - auf den Rückweg zum Abendessen.

 

Den letzten Abend verbrachten die Ausflügler wieder in Stresa in einem schönen Lokal unter freiem Himmel. Schon bald klangen wieder die Lieder durch die Nacht. Mancher Tourist blieb stehen oder ließ sich nieder, um zuzuhören.

 

Am Sonntagmorgen saßen pünktlich um 8.30 Uhr alle wieder im Bus. Busfahrer Jürgen fuhr ein letztes Mal über die zwei kleinen Hubbel am Ortsausgang von Stresa, und ein letztes OOOOHHH hallte beim darüberfahren durch den Bus. Übrigens, auch der Busfahrer Jürgen war Spitze und erzählte während der Fahrt viele interessante Dinge über Land und Leute, einige Witze waren natürlich auch dabei. In Luzern war dann nochmal Pause, bevor man recht zügig Richtung Heimat fuhr.

 

Etwas müde, aber glücklich erblickte die Truppe um ca. 18.30 Uhr - wieder bei strömendem Regen - das Rauenberger Ortsschild.

Fazit: Alles in allem - es war einfach toll!